Reichen Sie Ihr Projekt ab jetzt bis zum 31. Oktober 2026 ein!

Fonds zur Förderung der strukturellen Verankerung von Gleichstellung

Projektausschreibung

Das Gleichstellungsbüro fördert Projekte, die die strukturelle Verankerung von Gleichstellung an der Universität Bonn stärken. Gefördert werden Maßnahmen, die zur Kultur- und Strukturveränderung beitragen (z.B. Stärkung von Geschlechtergerechtigkeit, Karriereförderung von Frauen, Verbesserung von Vereinbarkeit, Sensibilisierung und Antidiskriminierung).
Pro Projekt werden bis zu 10.000 € zur Verfügung gestellt. Die Förderung beginnt spätestens zum Januar des Folgejahres. Antragsberechtigt sind alle Gruppen, Einrichtungen und Personen der Universität Bonn.

Projektausschreibung 2027

Bewerbungsunterlagen können bis zum 31. Oktober 2026 an gleichstellungsbeauftragte@zgb.uni-bonn.de eingereicht werden.

Leitlinien zur Projektförderung

Die Leitlinien zur Fördermaßnahme konkretisieren die Anforderungen an die Projekte, beschreiben, welche Maßnahmen im Rahmen dieses Fonds nicht gefördert werden und stellen die Vergabekriterien dar. Darüber hinaus sind auf der Seite auch Kontaktdaten für eventuelle Rückfragen und Beratungen zur Projektidee hinterlegt.


Projektförderung 2025

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© pexels / pixabay

Das Projekt "Das interdisziplinäre Netzwerk „Feminist AI“ zielt auf den Austausch von weiblichen* Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen, Professorinnen und Mitarbeiterinnen aus Technik und Verwaltung, die in unterschiedlichen Disziplinen mit dem Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Universität Bonn) forschen.
Das Netzwerk „Feminist AI“ verfolgt drei zentrale Ziele:
1. Vernetzung weiblicher* Forschender innerhalb der Universität Bonn,
2. Steigerung der Sichtbarkeit weiblicher* Forschender an der Universität Bonn
3. und Förderung einer kritischen und vertieften Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz. 

Als weibliches* Netzwerk unterstützt „Feminist AI“ den interdisziplinären Dialog zu Künstlicher
Intelligenz und trägt zur nachhaltigen Stärkung weiblicher* Forschender an der Universität Bonn
bei.

Ansprechpersonen:
Dr. Eva Maria Hille: eva.hille@uni-bonn.de  

Webseite: www.gleichstellung.uni-bonn.de/feminist-ai 

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© pexels

Ein Podcastprojekt zu strukturellem Sexismus in Theologie, Kirche und Gesellschaft sowie strukturellem Veränderungspotenziel
mit Gäst*innen aus Wissenschaft, Kirche und Theologie
Integration des Podcasts in ein asynchrones Lernformat

Ansprechpersonen: 
Prof. Dr. Sabrina Müller: sabrina.mueller@uni-bonn.de  
Aline Knapp: aline.knapp@uni-bonn.de  

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© pexels/sharon mccutcheon

In den letzten zwei Jahren hat die Women* in Physics Bonn Gruppe einen safe space geschaffen, um Frauen* im Fachbereich Physik zu vernetzen, Möglichkeiten zur Diskussion von Themen der Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion zu bieten sowie Unterstützung im Hinblick auf die Karriereentwicklung bereitzustellen. Um bestehende Strukturen zu stärken und unsere Arbeit nachhaltig für die Zukunft zu gestalten, ist eine Finanzierung essenziell.

Konkret planen wir, informelle Treffen sowie Veranstaltungen mit eingeladenen Sprecher*innen für ein breiteres Publikum innerhalb der nächsten zwei Jahre zu organisieren. Am Ende dieses Zeitraums möchten wir einen zweiten Workshop ausrichten, der Physiker innen aus ganz Europa zusammenbringt, um die Arbeit unserer weiblichen* Kolleg_innen hervorzuheben und Themen der Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren

Webseite: https://www.physik-astro.uni-bonn.de/diversity-in-physics/en/homepage  


Projektförderung 2021 & Projektförderungen 2023

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Pixabay

Das Projekt "Auf diversen Umwegen?! Erzählen von biographischen Herausforderungen in der Theologie" zielt auf eine Sensibilisierung für und eine Sichtbarmachung von verschiedenen Karriere‐ und Lebenswegen von weiblichen und queeren Theolog*innen. Dazu sollen Geschichten, Stories, fiktionalisierte biographische Beschreibungen jenseits der cismännlichen, weißen und heterosexuellen Mehrheit von Theolog*innen in einem digitalen Booklet gesammelt und ausgewertet werden. Wir erhoffen uns, so strukturelle Hindernisse für weibliche und queere Theolog*innen besser erkennen und mit gezielten Maßnahmen entgegenwirken zu können. Teil des Projektes ist ein Workshop am Ende der Projektlaufzeit, bei dem die Ergebnisse, begleitet von fachwissenschaftlichen Vorträgen, vorgestellt und diskutiert werden.

ehem. Ansprechpersonen:
Prof. Dr. Cornelia Richter, Dekanin der Evang.‐Theol. Fakultät,
Anja Block (Fakultätsgleichstellungsbeauftragte), Ann-Kathrin Armbruster (Projektmanagerin für Fakultätsentwicklung/ExU)
E-Mail: etf.divers@uni-bonn.de  

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Uni Bonn/Volker Lannert

Die Arbeitsstelle für Theologische Genderforschung möchte Gender als Schlüsselkompetenz und Analysekriterium in Forschung, Lehre und Lernen an der Katholisch-Theologischen Fakultät Bonn mit der Konzeption und Etablierung eines Moduls „Theologische Genderforschung“ für alle Studiengänge der Katholischen Theologie strukturell verankern.  Fragen der Theologischen Genderforschung und Geschlechtergerechtigkeit werden so prominent und obligatorisch im Curriculum etabliert.

Maßnahmen:

Öffentliche Gastvorträge mit internem Studiennachmittag
zwei halbe Studientage der Projektgruppe
zwei Workshoptage für alle Lehrenden der KTF
Anschaffung von Literatur und Lehrmaterialien
 

Ansprechpersonen: 
Prof. Dr. Gisela Muschiol
E-Mail: muschiol(at)uni-bonn.de
Mag. Theol. Sr. Jakoba Zöll
E-Mail: sr.jakoba.zoell(at)uni-bonn.de

Webseite des Zertifikats: www.ktf.uni-bonn.de/fakultaet/zertifikat-gender-studies 

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Pexels/Rahul Singh

Die Teilnahme an (inter)nationalen Konferenzen fördert nicht nur fachlichen Austausch, sondern auch persönliches Networking. Hier ist es oft besonders schwierig, Kinderbetreuung und wissenschaftliche Berufstätigkeit angemessen zu vereinbaren. Gerade für internationale Wissenschaftlerinnen, die oft nicht auf eine unterstützende Kinderbetreuung durch die Familie zurückgreifen können, ist das Thema nach wie vor belastend und kann sich negativ auf die jeweilige Karriere auswirken.

Recherche von Methoden zur familienfreundlicheren Organisation von Konferenzen und Workshops
Klassifikation von Workshops und Konferenzen im Bereich der Erdwissenschaften nach Familienfreundlichkeit
Verankerung der Erkenntnisse, langfristige Verankerung und Publikation


Ansprechpersonen:
Jun.-Prof. Dr. Leonie Esters
E-Mail: lesters(at)uni-bonn.de
Vertr.-Prof. Dr. Lisa Schielicke
E-Mail: lschieli(at)uni-bonn.de

Webseite des Projekts: www.ifgeo.uni-bonn.de/de/abteilungen/meteorologie/ag-klimamonitoring/familienfreundliche-konferenzen-in-den-geowissenschaften/familienkonferenzen 


Projektförderungen 2020

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© whatsub

Aus dem Pharmazeutischen Institut der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät wurde ein Projektantrag gestellt mit dem Ziel, ein universitätsweites Wissenschaftlerinnennetzwerk aufzubauen, um die inter- und transdisziplinäre Vernetzung sowie den Informationsaustausch rund um die wissenschaftliche Karriere zu fördern. Das geplante Netzwerk WHATS UB greift damit ein zentrales gleichstellungspolitisches Thema auf: die bessere Vernetzung und die Erhöhung der Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen.


ehem. Ansprechperson für das Projekt:
Professorin Dr. Diana Imhof
Pharmazeutisches Institut
E-Mail: dimhof(at)uni-bonn.de

Webseite des Netzwerks: https://www.whatsub.uni-bonn.de 

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Pexels_ds_stories

Die Landwirtschaftliche Fakultät plant die Umsetzung einer geschlechtergerechten und diskriminierungsfreien Sprache auf ihrem gesamten Webauftritt sowie in der Öffentlichkeitsarbeit. 

Damit greift die Fakultät ein zentrales und aktuelles Thema mit Relevanz für die gesamte Universität auf. Insbesondere die Erarbeitung und praktische Erprobung von Empfehlungen zur Umsetzung einer geschlechtergerechten Sprache auf Webseiten unter Einbezug der Barrierefreiheit ist von großem Interesse.

Ansprechperson für das Projekt:
AOR Dr. Ute Müller
Institut für Tierwissenschaften
E-Mail: ute-mueller(at)uni-bonn.de

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© pexels_rahul_pandit

Am Institut für Psychologie der Philosophischen Fakultät wird ein Projekt zur Stärkung des Bewusstseins und der Sensibilität für Diskriminierungen in Forschung, Lehre und Studium gefördert. Unter dem Motto "Diskriminierungsschutz, Gleichstellung und Diversitätsförderung" Workshops zu Themen wie der Rolle der Psychologie im Zusammenhang mit Diskriminierung oder zur Gestaltung diskriminierungsfreier Lehre und Forschung am Institut durchgeführt. Ziel ist die Erarbeitung von Leitlinien zu diskriminierungssensiblem Arbeiten am Institut.

Ansprechperson für das Projekt:
Professor Dr. Ulrich Ettinger
Institut für Psychologie
E-Mail: ulrich.ettinger(at)uni-bonn.de


Projektförderungen 2019

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© pexels/nothing_ahead

Anknüpfend an eine Evaluierung bisheriger Gleichstellungsmaßnahmen am Institut für Philosophie geht das Projekt davon aus, dass eine genuin chancengleiche Partizipation am Institutsleben und ein personales Geschlechtergleichgewicht am nachhaltigsten auf dem Weg einer sorgfältigen Untersuchung der Arbeitsformen sowie Sensibilisierung für Genderfragen erreicht werden können.

Das Projekt sieht vor:
(i) eine Umfrage zum Institutsklima bei Dozent*innen und Studierenden,
(ii) Expert*innen-Workshops zur gendergerechten Gestaltung von Lehrveranstaltungen und Berufungsverfahren sowie
(iii) die Formulierung eines Code of Conduct für einen angemessen inklusiven Umgang miteinander im Institutsalltag.

Ansprechperson für das Projekt:
Dr. Jean Moritz Müller
Institut für Philosophie
E-Mail: jmueller(at)uni-bonn.de

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© cgs

EmPOWER! Politics, Policy, and Personality“ lautet der Projekttitel des Center for Global Studies (CGS) am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Sichtbarkeit von Frauen in der (Politik-)Wissenschaft zu stärken.

Im Rahmen dieses Projektes vergibt das CGS zum ersten Mal den Susan Strange Young Scholar Award (SSYSA).

Der Wettbewerb richtet sich an alle weiblichen Studierenden, die eine exzellente Abschlussarbeit mit dem Forschungsschwerpunkt Internationale Beziehungen vorgelegt haben. Eingereicht werden können herausragende Abschlussarbeiten aus dem Bachelor oder Master aus allen Studiengängen deutscher Hochschulen, welche mindestens einen der vorgegebenen Themenschwerpunkte (Machtforschung, Sicherheitsforschung und Persönlichkeitsforschung) untersuchen.

Ansprechpersonen für das Projekt:
Christiane Heidbrink M.A. und
Dr. Hendrik W. Ohnesorge
E-Mail: empower(at)uni-bonn.de 
Tel.: +49 228/73-60278

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© gidis

Die Fachgruppe Informatik verfolgt mit dem Projekt GIDIS die Stärkung der Gleichstellung in der Informatik. Dabei sollen sowohl kurzfristige als auch langfristige Maßnahmen umgesetzt werden:

Durchführung von Networking-Events in Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen, regionalen Partnerorganisationen und bereits vorhandenen Karrierenetzwerken (Cross Career Days),
Einrichtung des Grace-Hopper-Preises für herausragende Bachelor- und Masterstudentinnen
Unterstützung von Wissenschaftler*innen mit Kind(ern) bei Vorträgen und Reisen
Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur langfristigen Verbesserung der Gleichstellung in der Informatik
Konsequente Evaluation der Gleichstellungs-maßnahmen der Bonner Informatik.


Ansprechperson für das Projekt:
Dr. Felix Jonathan Boes
Institut für Informatik IV
E-Mail: gidis(at)cs.uni-bonn.de


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