Rückblick: Karrierewege Workshop & Vortrag von Dr. Constanze Kurz
Das Feminist AI Network veranstaltete am 11. Dezember den Workshop „My Career Path – Ways after PhD“ mit Beiträgen von Dr. Constanze Kurz und Prof. Dr. Susanne Gössl. Zusätzlich wurden aktuelle Forschungsprojekte von Dr. Julia Maria Mönig und Hannah Winter in einem Research Pitch-Format vorgestellt.
Anschließend an den Workshop fand in Kollaboration mit der Lunch Series: Ethics | AI | Health des Lehrstuhls für (Sozial-)Ethik der Vortrag mit dem Titel: „Längst nicht so brilliant wie erhofft“ von Dr. Constanze Kurz statt.
Der Workshop stellte mit den Beiträgen von Dr. Constanze Kurz und Prof. Dr. Susanne Gössl zwei unterschiedliche wissenschaftliche Laufbahnen vor und machte unterschiedliche Wege nach der Promotion nachvollziehbar.
Die die offene Atmosphäre trug dazu bei, dass auch Themen Platz finden konnten, die in formelleren akademischen Kontexten häufig unausgesprochen bleiben, für die eigene wissenschaftliche Laufbahn jedoch bedeutsam sein können. Aus feministischer Perspektive ging es unter anderem um die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere, Erfahrungen der Diskreditierung sowie den Umgang mit Vorurteilen in unterrepräsentierten Forschungsfeldern.
Im anschließenden Vortrag mit dem Titel „Längst nicht so brillant wie erhofft“ analysierte Dr. Constanze Kurz (Sprecherin des Chaos Computer Clubs, Expertin für Datenschutz, IT-Sicherheit und Überwachungstechnologien) kritisch die gesellschaftlichen und ökologischen Folgen generativer KI.
Sie thematisierte unter anderem die massenhafte Produktion synthetischer Inhalte, urheberrechtliche Spannungen, Risiken in sensiblen Anwendungsfeldern sowie den hohen Energie- und Ressourcenverbrauch von KI-Infrastrukturen. Im Anschluss an den Vortrag bot eine moderierte Fragerunde Gelegenheit zur vertiefenden Auseinandersetzung und Diskussion.
Der Vortrag fand statt in Kollaboration mit der Lunch Series: Ethics | AI | Health des Lehrstuhls für (Sozial-)Ethik. Die Lunch Series wird monatlich in Zusammenarbeit mit dem Transdisziplinären Forschungsbereich „Life & Health“ (TRA 3) der Universität Bonn und dem Sonderforschungsbereich EmpkinS organisiert.