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Maria von Linden-Programm

Die gezielte Unterstützung von Frauen in der Wissenschaft ist immer noch - trotz vieler Jahre erfolgreicher Frauen- und Gleichstellungspolitik in Wissenschaft und Hochschule - ein wichtiger hochschul- und gleichstellungspolitischer Auftrag. Wie die Statistiken zeigen, sind Frauen besonders auf den höheren Qualifikationsstufen ab der Promotion, auf Professuren und in Leitungspositionen sowie generell in vielen mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern unterrepräsentiert.

Seit der Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), welches u.a. eine ungerechtfertigte Benachteiligung aufgrund des Geschlechts verbietet, könnte man davon ausgehen, dass Gleichbehandlung auch die gleichen Angebote für Frauen und Männer impliziert. Fakt ist aber, dass Frauen dort, wo sie unterrepräsentiert sind, solange eine besondere und bevorzugte Unterstützung erfahren müssen bis eine annähernde Chancengleichheit hergestellt ist.

Dies legitimiert die Einrichtung von Förderprogrammen für Frauen, die auf die Bedarfe der einzelnen Qualifikationsstufen zugeschnitten sind und dazu beitragen sollen, die Frauenanteile in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, zu erhöhen.  

Die Universität Bonn hat eine Reihe von Maßnahmen entwickelt, um mehr Frauen für die Wissenschaft zu gewinnen, sie zur Fortsetzung ihrer wissenschaftlichen Laufbahn zu motivieren und auf ihrem Weg in Wissenschaft und Forschung zu unterstützen. Diese Maßnahmen sind im Maria von Linden-Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität Bonn zusammengefasst. 

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