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Aufgaben

In § 24 des Hochschulgesetzes NRW sind die Aufgaben der zentralen Gleichstellungsbeauftragten wie folgt definiert:

"Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte hat die Belange der Frauen, die Mitglieder oder Angehörige der Hochschule sind, wahrzunehmen. Sie wirkt auf die Erfüllung des Gleichstellungsauftrags der Hochschule hin. Insbesondere wirkt sie auf die Einbeziehung gleichstellungsrelevanter Aspekte bei der wissenschaftlichen, administrativen und technischen Arbeit, bei der Entwicklungsplanung, bei Personal- und Strukturmaßnahmen und bei der leistungsbezogenen Mittelvergabe hin. Sie kann hierzu an den Sitzungen der Hochschulwahlversammlung, des Senats, des Hochschulrates, des Rektorats, der Fachbereichsräte, der Berufungskommissionen und anderer Gremien mit Antrags- und Rederecht teilnehmen; sie ist wie ein Mitglied zu laden und zu informieren."

 

Im Landesgleichstellungsgesetz NRW sind die Aufgaben in § 17 geregelt:

"Die Gleichstellungsbeauftragte unterstützt und berät die Dienststelle und wirkt mit bei der Ausführung dieses Gesetzes sowie aller Vorschriften und Maßnahmen, die Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frau und Mann haben oder haben können. Ihre Mitwirkung bezieht sich insbesondere auf 
1. personelle Maßnahmen, einschließlich Stellenausschreibungen, Auswahlverfahren und Vorstellungsgespräche, 
2. organisatorische Maßnahmen,
3. soziale Maßnahmen, 
4. die Aufstellung und Änderung des Gleichstellungsplans sowie die Erstellung des Berichts über die Umsetzung des Gleichstellungsplans oder die Konzeption von alternativen Modellen nach § 6a und
5. Planungsvorhaben von grundsätzlicher Bedeutung für die Beschäftigungsverhältnisse oder die Arbeitsbedingungen in der Dienststelle.
Die Gleichstellungsbeauftragte ist gleichberechtigtes Mitglied von Beurteilungsbesprechungen und in der Stellenbewertungskommission.

Zu den Aufgaben der Gleichstellungsbauftragten gehören auch die Beratung und Unterstützung der Beschäftigten in Fragen der Gleichstellung von Frau und Mann."


Schwerpunkte der Tätigkeit sind:

  • Beteiligung an personellen, sozialen und organisatorischen Maßnahmen der Universität, die die Belange der Frauen berühren. Insbesondere gilt dies für Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren sowie Personalentwicklungsmaßnahmen
  • Entwicklung von Maßnahmen und Konzepten zur Umsetzung des Gender Mainstreaming
  • Mitwirkung bei der Erstellung, Fortschreibung und Umsetzung der Gleichstellungspläne
  • Beratung über Stipendien und Unterstützungsmöglichkeiten für Frauen
  • Entgegennahme von Beschwerden bei Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts 
  • Beratung und Hilfestellung bei sexueller Belästigung oder Diskriminierung
  • Entwicklung und Ausführung von Projekten zur Erhöhung des Frauenanteils in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern
  • Initiierung von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Wissenschaft, Studium, Beruf und Familie
  • Anregung und Unterstützung bei der Institutionalisierung von Genderforschung 

 

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