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Philosophische Fakultät

Die Philosophische Fakultät ist in zehn Institute gegliedert:

- Anglistik, Amerikanistik und Keltologie
- Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft
- Geschichtswissenschaft
- Griechische und Lateinische Philologie, Romanistik und Altamerikanistik
- Kunstgeschichte und Archäologie
- Orient- und Asienwissenschaften
- Philosophie
- Politische Wissenschaft und Soziologie
- Psychologie
- Sprach-, Medien- und Musikwissenschaft

 

Im WS 2011/12 waren über 40% der weiblichen Studierenden der Universität Bonn an dieser Fakultät eingeschrieben.

Fächer mit einem sehr hohen Frauenanteil (70-80%) sind Anglistik, Germanistik, Kunstgeschichte, Psychologie und Romanistik.
 

 Die Qualifikationsstufen

anteilequalifikationsstufen Der Blick auf die einzelnen Qualifikationsstufen der Philosophischen Fakultät zeigt bis zur Stufe des wissenschaftlichen Personals einen Frauenanteil von über 50%. Im weiteren Verlauf bis zu den Professuren sinkt dieser Anteil jedoch auf knapp 30%.

 

Vergleicht man die Qualifikationsstufen einzelner Institute miteinander, lässt sich ein differenzierteres Bild erkennen. 

An den Instituten Geschichtswissenschaft und Politische Wissenschaft und Soziologie, die unter den Studierenden ein recht ausgeglichenes Geschlechterverhältnis aufweisen, sinken die Frauenanteile in den oberen Qualifikationsstufen weit ab. An keinem der Institute wurde im vergangenen Jahrzehnt eine Frau auf eine Professur berufen.

Auch am Institut für Kunstgeschichte und Archäologie, das zwar bei den Studierenden, Absolventinnen und Absolventen und dem wissenschaftlichen Personal sehr hohe Frauenanteile vorzuweisen hat, ist der Professorinnenanteil mit 22% recht niedrig.

Am Institut für Griechische und Lateinische Philologie, Romanistik und Altamerikanistik hingegen, wo sich ein ähnlich hoher Frauenanteil unter den Studierenden und ersten Qualifikationstufen zeigt, sind die Anteile der Professorinnen und Professoren mit 40% und 60% ausgeglichener.

 

An diesen Beispielen wird deutlich, dass keine direkte Kausalität zwischen den geschlechtsspezifischen Verteilungen der Studierenden und Absolventen und den Frauenanteilen beim wissenschaftlichen Personal besteht. Die Anteile sinken bis zur höchsten Qualifikationsstufe in jedem Fach ab.

 

 

 

Quellen:
Die Angaben und Berechnungen basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und der Abteilung 5.5 Controlling der Universität Bonn.
Die vollständigen Daten über die Prüfungen liegen in der amtlichen Statistik bis zum Studienjahr 2009/10 vor. Die Angaben über die Studierendenzahlen beziehen sich auf das aktuelle Semester.